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Weg mit der Winterdepression

18
Nov
2019

Die Winterdepression bahnt sich schon wieder an: etliche Tropfen der Deprimierung fallen mit dem Laub von den Bäumen, kuscheln sich eifrig in unsere Schals und Mützen und glänzen voller Pracht in der grauen Tundra. Die Nächte strecken sich aus wie eine verschlafene Katze, sodass man quasi nur noch gefühlte zwei Minuten am Tag Sonnenlicht abbekommt und die Welt sich anfühlt, als wäre sie mit einem grässlichen Instagram-Filter überzogen – da denkt man an nichts mehr außer ans Schlafen und die Daunendecke.

Jährlich vergrößert sich die Zahl derjenigen, die an der Winterdepression leiden, bzw. derjenigen, die es an sich selbst diagnostizieren. Symptome sind z.B. Energielosigkeit, Müdigkeit, vermehrtes Schlafbedürfnis, bedrückte Stimmung. Die Ursache ist allerdings nicht nur ein Vitamin D Mangel, sondern hat auch einen psychologischen Ursprung – es wird nämlich zu wenig Serotonin im Körper erstellt, wenn die Tage dunkler werden. Dennoch solltest du dich den Winter Blues auf keinen Fall hingeben. Selbst ist die Frau – mit den folgenden Tipps überkommst die trübe Stimmung hoffentlich schnell:

  1. Licht, Licht, Licht. Es ist enorm wichtig, dass wir das wenige Licht während der gefühlten monatelangen Sonnenfinsternis, die sich Winter nennt, ausnutzen. Das bedeutet, dass du dich bewegen musst. Am besten gehst du tagsüber in deiner Mittagspause spazieren und wachst am Wochenende früh genug auf, um die wenigen Tageslichtstunden zu genießen. Wie ein Kamel Wasser tankt, solltest du das Sonnenlicht in deine metaphorischen Höcker aufsaugen und dich in den dunkeln Stunden davon „ernähren.“
  2. Gesund essen. Zwar gibt es im Winter kaum etwas Befriedigenderes als Lasagne, Pizza, gebrannte Mandeln und geile Schokolade, aber wir sollten uns lieber kalorienarm und kohlenhydratarm ernähren, denn sonst rührt die Depression von den Kilos, die auf der Hüfte sitzen. Schokolade & Süßigkeiten schütten zwar Serotonin aus, aber gesündere Nahrungsmittel verfügen ebenfalls über diese Kraft: das sind Nüsse, Bananen, Äpfel und dunkle Schokolade.
  3. Musik. Am besten legst du deine Uptempo-Lieblingsplatten auf und tanzt dazu oder singst. Musik hat eine positive Wirkung auf die Gehirnstrukturen der Menschen und verbessert die Laune. Außerdem ist es tatsächlich sogar erfüllend, total kitschig zu sein und wie ein Teenie in einem schlechten Hollywoodfilm in Unterwäsche zu seinem Lieblingslied zu tanzen.
  4. Sport. Wer es nicht wagt, bei eisigen Temperaturen wie ein nerviger Held draußen joggen zu gehen, sollte sich spätestens im Winter ein Membership für das Gym oder das Schwimmbad besorgen. Es ist wichtig, dass du dich ausreichen bewegst, vor allem, wenn du von den Winter Blues betroffen bist. Sport schüttet Serotonin, Dopamin und Norepinephrin aus – die Neurotransmitter, an denen es bei einer Depression eben mangelt. Wer regelmäßig Sport treibt, fühlt sich auch rundum wohler. Also weg mit der Tüte Chips und der Endlosschleife deiner liebsten Netflix-Serie und ab in die Turnschuhe – die Biochemie deines Gehirns wird sich freuen.

Wem die obigen Tipps allerdings nicht helfen, sollte sich bei der Apotheke und bei seinem Arzt Rat holen, und sich nicht vor Therapie fürchten. Schließlich gehen sogar die Kardashians zum Seelenklempner – und was die können, das können wir schon lange.

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