Vitamin D: Die Diva unter den Vitaminen

24
Jun
2018

Meine Freundin geht neuerdings immer auf den Wochenmarkt, um rohe Ziegenmilch zu kaufen. Angeblich trinkt sie diese für den Vitamin-D-Gehalt, der sehr hoch sein soll. Dem wollte ich erstmal auf den Grund gehen: wer trinkt denn freiwillig stinkende, rohe Ziegenmilch? Ist Ziegenmilch das neue Quinoa? Und warum Vitamin D? Vitamin D nehmen wir doch normalerweise durch Sonnenstrahlen und über die Haut auf. Vitamin D ist aber nicht nur aufgrund der tollen Alliteration eine Diva, sondern auch weil es sehr oft „zu spät“ kommt und manchmal sogar gar nicht erscheint. Vitamin D ist eine Seltenheit, welches durch seine Exklusivität mit einem gewissen Glamour schimmert. Aber wie jedes Vitamin ist es notwendig für die volle und gesunde Funktion des menschlichen Körpers. Aufgrund von Sonnenschutzcremes und langen, kalten Jahreszeiten leiden die meisten Menschen an einem ihnen unbewussten Vitamin-D-Mangel. Aber was tut dieses Vitamin D, außer die körpereigene Immunabwehr zu stärken?

Vitamin D ist für die Verwertung von Kalzium in unserem Blut verantwortlich. Kalzium ist natürlich extrem wichtig für den Knochenbau und für die Erhaltung einer gesunden Muskulatur. Ein gesundes Maß an Vitamin D kann Osteoporose (Knochenschwund) und Rachitis (Knochenverformung) vorbeugen. Neuere Studien belegen sogar, dass ein Vitamin-D-Mangel zu Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Herzproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten, Depression und Kreislaufstörungen führen kann. Man kann kleine Portionen an Vitamin D durch einige Lebensmittel zu sich nehmen:

  1. Fettiger Fisch

Tunfisch, Lachs und Makrele enthalten ausreichend Vitamin D. Wer sich also omnivor oder pescetarisch ernährt, sollte regelmäßig zu Bio-Fisch greifen. Alle drei lassen sich super in Salaten und zu Broten essen, und sind besonders in den Sommermonaten eine erfrischende Proteinquelle. Generell sollte man vor allem bei Tierprodukten darauf achten, nur Bioqualität zu sich zu nehmen, um gefährliche Abfallprodukte aus der Massentierhaltung, wie zum Beispiel Merkur, zu vermeiden.

 

  1. Pilze

Pilze können, genauso wie der menschliche Körper, Vitamin D über Sonneneinstrahlung aufnehmen und werden so zu einer unglaublich reichen Vitamin-D-Quelle. Allerdings gedeihen Pilze auch im Dunkeln, weswegen die meisten im Supermarkt erhältlichen Pilze aus dunklen Anlagen stammen und kein Vitamin D enthalten. Trotzdem kann man Pilze auch noch Zuhause in der Sonne trocknen, da sie sogar nach der Ernte noch empfänglich für Vitamin D sind und das Vitamin über die Sonne aufnehmen. Die getrockneten Pilze eignen sich als Vitamin-D-Quelle für den Winter. Die experimentierfreudigen Psychonauten unter euch können auch ihre psychedelischen Pilze in der Sonne lagern, denn angeblich sind sogar getrocknete Pilze noch in der Lage, Vitamin D aufzunehmen.

  1. Milchprodukte

Sowie Biofleisch, -Eier und -Leber (die für die Verarbeitung von Vitamin D zuständig ist und deswegen einen besonderen Vitamin-D-Jackpot darstellt), sind auch Milchprodukte ein wichtiger Lieferant von Vitamin D, Vitamin D2 und Vitamin D3. Besonders Vollfettprodukte eignen sich für den Verzehr für Kalzium und Vitamin D.

Allerdings können Vegetarier und Menschen, die keinen Fisch mögen, oder an einer Laktoseintoleranz leiden, nicht auf diese Quellen zurückgreifen. Wer eine verlässliche und preiswerte Quelle für Vitamin D und Vitamin D3 haben will, kann sich auch unsere Vitamin D3 Tropfen anlegen, die ein wertvolles Nahrungsergänzungsmittel darstellen. Es besteht aus MCT Oil und reinem, veganen Vitamin D3 aus Flechten. Da muss auch keiner so tun, als würde er gerne rohe Ziegenmilch trinken.

 

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