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Superfoods: Was ist Mythos, Was Wahrheit

29
Sep
2019

Vor so gut dreißig Jahren wusste fast kein Mensch was Kokosöl, Goji Beeren und Chiasamen überhaupt sind – heutzutage sind sie aus der Ernährung von „bewussten“ Menschen nicht mehr wegzudenken. Seit einigen Jahren werben hippe Restaurants, heiße Instagram Foodies und auch altbackene Gesundheitsmagazine mit dem Wort „Superfood.“ Acai-Smoothies, Goji Beeren, Avocado-Schnitten, Kale Juices, Quinoa Bowls, Kombucha & Co. werden gefeiert wie die Messiahs der Nahrungskette: sie schmecken gut, eignen sich angeblich hervorragend zum Abnehmen und sollen auch noch voller wertvoller Nährstoffe sein, die man sonst nirgends findet. Manchmal hört man auch, wie sie lebensgefährliche Krankheiten vorbeugen sollen und Depressionen und ADHD heilen – wenn das stimmen würde, bräuchte man ja keine Therapie mehr. Natürlich weiß man nie so genau, warum das gesund sein soll, oder ob es überhaupt stimmt. Im Folgenden findet ihr mehr Informationen über die Superfoods und ob das große Trara um diese Lebensmittel der Wahrheit entspricht oder eher nicht.

Kale

Ein Lieblingsfood in Hollywood und unglaublich beliebt auch hier, ist diese Art von Grünkohl ein perfektes Inhaltsmittel für Green Juices und Smoothies, die beim Abnehmen helfen sollen. Allerdings sollte man bei Kale, so wie bei anderen Kohlsorten und anderem Gemüse aus der Familie des kreuzblütigen Gemüse, darauf achten, es wenigstens kurz zu dünsten oder aufzukochen. Sonst ist es kaum verdaubar. Außerdem hat Kale weniger Nährstoffe als z.B. sein Verwandter Brokkoli, der auch noch viel günstiger ist. Brokkoli enthält mehr Vitamin C und Vitamin K und unterstützt so die Herzfunktion auf eine effizientere Art als Kale – auf dieses Superfood kann man also gerne verzichten.

Goji Beeren

Diese pinke, getrocknete Beere ist ein beliebtes Heilmittel in der traditionellen Chinesischen Medizin; irgendwann schwappte sie dann nach Hollywood und langsam auch nach Deutschland über, wo man sie im Biomarkt in verschiedenen Varianten und Versionen auffinden kann. Es gibt sie in Schokolade verarbeitet, als Frucht in Müslis und auch oft in Säften. Sie enthält zwar Mineralien und viele Antioxidantien, aber nicht mehr als ein Apfel zum Beispiel. Dafür enthält die Goji Beere aber bestimmte Moleküle der Klasse der Phelonien, die angeblich eine entzündungshemmende Wirkung haben. Das erforschen die Wissenschaftler aber noch. Andere, günstigere Lebensmittel mit entzündungshemmender Wirkung sind z.B. Blaubeeren, Spinat und Ananas.

Avocado

Würde man den ganzen Hipster-Cafés und Restaurants glauben, könnte man meinen, die Avocado sei die Frucht, die uns wieder zurück ins Paradies bringen kann. Das Gegenteil zum Apfel also – exotisch, spannend, grün. Sie macht satt und ist versatil. Sie kann als Pastasauce benutzt, aufs Brot geschmiert, in Smoothies gepackt und als Beilage zu Chips & Co. Verarbeitet werden. Allgemein lässt sich wenig über die Avocado meckern. Sie ist voller gesunder Omega-3-Fettsäuren, Mineralien und Nährstoffe wie Vitamin C, E, K und B-6 sowie Magnesium. Mit Avocados kann man eigentlich nichts falsch machen – sie sind ein wahres Superfood, das sich zu essen lohnt und lecker ist.

Acai

Die Acai-Beere ist in Amerika – sowohl Süd- als auch Nordamerika – unglaublich beliebt. In Nordamerika und in Europa wird sie als Superfood vermarktet, welches man in seine kreative Frühstücksbowl, Smoothies, etc. mischen darf. Tatsächlich enthält die Acai-Beere, die aus Südamerika stammt, Vitamin-C, Calcium, Antioxidantien, ungesättigte Fettsäuren und Flavonoide. Diese helfen der Herzfunktion, senken den Cholesterinspiegel und unterstützen den Körper dabei, freie Radikale loszuwerden. Die Acai-Beere ist also tatsächlich so gesund, wie man ihr nachsagt. Man sollte beim Einkauf von Smoothies etc. aber darauf achten, das bei der Acai-Beere kein Zucker und keine Süßstoffe zugesetzt sind.

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