Liebe geht durch den Darm

30
Jul
2017

Um meinen Appetit umzuerziehen und mich rundum besser zu fühlen, muss ich eine gesunde Darmflora aufbauen. Der Darm wird nicht aufgrund seines wurmigen Aussehens unser „zweites Gehirn“ genannt, sondern weil er in direkter Kommunikation mit dem limbischen System steht, welches für die neurologischen Prozesse unserer Emotionen verantwortlich ist. Dementsprechend ist es kein Wunder, dass Zuckersüchtige oft depressiv sind oder die Darmflora von Autisten besonders ausfällt. Die meisten Menschen hausen sogar unbewusst eine Form des Candida-Pilzes in ihrem Darm. Dafür sind Antibiotika, Alkoholkonsum oder schlechte Ernährung verantwortlich (also quasi alles, was wir so zu uns nehmen – schön!). Eine Überproduktion an bösartigen Bakterien führt dann zum regulären Heißhunger auf Süßes und erzeugt generelle Schlappheit.

Wer aber sexy und frisch in den Tag starten und gesund abnehmen will, sollte das von Innen regeln: ohne zufriedene Innereien gibt’s leider auch keine zufriedene Aria (vor allen Dingen nicht bei einem Kaloriendefizit). Die freundlichen Darmbakterien nennen sich „probiotisch“ – allerdings braucht der Darm zusätzlich eine Kombination aus Präbiotika und Bio-Antibiotika, die unverzichtbar sind. Die folgenden Lebensmittel bilden die Grundbausteine für Deinen Darm:

Probiotika

Probiotika werden mit Milchsäure angereichert und gleichen die Darmflora aus. Dafür helfen Joghurts und Quarks, sowie fermentierte Gerichte. Für eine Weile hatte ich sogar immer ein kleines Gläschen Sauerkraut im Office-Kühlschrank. Bäh – aber nichts ist besser für die Verdauung. Für die Hipster unter euch gibt’s auch Kombucha Tea: so eklig, dass es fast schon lecker ist und einfach nur gesund.

Präbiotika

Präbiotika bringen das Bakterienwachstum auf Touren. Man findet sie in Ballaststoffen wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Außerdem kann man gut zu resistenter Stärke greifen, die z.B. in kalten Kartoffeln oder kaltem Reis entsteht. Hallo, Sushi gefällig?

Bio-Antibiotika

Im Internet findet man alles, wie zum Beispiel Kreationen von DIY-Antibiotika aus natürlichen Inhaltsstoffen. Soweit will ich euch nicht raten – manche Infektionen benötigen Rezepte aus der Apotheke. Aber für die entzündungshemmenden und wohltuenden Wirkungen sind Apfelweinessig, Knoblauch, Blütenhonig, Zwiebeln und Ingwer auf jeden Fall immer zu empfehlen.

In meinem Heimatland brüht man auch ein darmfreundliches und heilendes Getränk aus den Zaubergewürzen Kurkuma, Kardamom und Ingwer, das ich euch nächste Woche vorstelle. Bis dahin könnt ihr euch ja das PRO FLORIN von GET IN SHAPE besorgen – es unterstützt eure Darmflora mit 12 positiven Milchsäurebakterien, die den Stoffwechsel anregen, gut für die Verdauung sind und zu einem schöneren Hautbild führen. Und das ganz ohne Quark-Überdosis oder einen Iced Kombucha schlürfen zu müssen.

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