Selleriesaft: Alles, was du über den neuen Trend wissen musst

Lauchsaft Glas

Selleriesaft ist laut Wissenschaftlern und Ernährungsberatern die Zahnbürste des Darms. Den Darm will man ja auch hygienisch reinigen – schließlich ist eine gesunde Darmflora für Psyche und Physiologie verantwortlich. Manche Ernährungs- und Diät-Gurus behaupten, man sollte jeden Morgen ein großes Glas Selleriesaft trinken, um gemütlich in den Tag zu starten. Das klingt zwar erstmal wie eine Horrorvorstellung im Gegensatz zum cremigen, süßen Kaffee, den wir normalerweise verzehren – aber wer gesund und schön sein will, muss eben leider oft leiden. Aber es sei gar nicht so schlimm: an den grünen Saft gewöhnen sich deine Geschmacksknospen sehr schnell. Den neuen Sellerie-Trend verfolgen viele Stars und Sternchen, aber auch die Tante Gertrud von nebenan ist dem ganzen schon auf die Schliche gekommen – denn Sellerie ist eben ein demokratischer Held; ihn lieben alle und der Saft wird schon seit vielen Jahrzehnten als Gesundheitsmittel getrunken.

Selleriesaft: Die Eigenschaften 

Es ist gar kein Wunder, dass Sellerie unter Ernährungsberatern und Diät-Spezialisten so beliebt ist, denn er ist wirklich unglaublich gesund. Als Hauptmerkmal des Selleriesaftes gilt seine gesunde, reinigende und alkalische Wirkung. Der Der entgiftende Saft regt die Gallensäfte im Magen an, beschleunigt somit die Verdauung und reinigt – wie eine Zahnbürste eben – jede Ecke des Darmes. Durch den Selleriesaft fühlt man sich morgens satter, kann somit eine Diät beginnen, den Blutzuckerspiegel aufrecht erhalten und die guten Bakterien im Darm unterstützen. Oft ist der Saft ein Bestandteil des „Clean Eating“ Trends, bei dem man sich gesünder und sauberer fühlen soll. Einige Leute berichten sogar, dass Selleriesaft einen positiven Effekt auf das Hautbild hat, also Rötungen und Akne verringert.

 

Wer schon länger ungesund gegessen hat und sich etwa in der Quarantäne den Sünden des Lebens hingegeben hat, sollte tatsächlich eine tolle Selleriesaftkur ausprobieren, bei der man jeden Morgen für mindestens 14 Tage einen 500 ml Saft trinkt. Die meisten Menschen berichten erst über positive Effekte, wenn sie den Selleriesaft allerdings langfristig in den Alltag miteinbauen – deswegen lohnt es sich, am Ball zu bleiben und sich wirklich an den Saft zu gewöhnen.

Die Vorteile des Selleriesaftes

Wer morgens genug Zeit hat, um einen frischen Selleriesaft im Entsafter zu pressen, sollte es definitiv mal ausprobieren. Es gibt aber mittlerweile auch einige Hersteller, die einen fertig verpackten, frischen Saft anbieten. Viele Menschen berichten, dass sie ein Sättigungsgefühl verspüren und generell lieber den ganzen Tag gesünder essen, wenn sie den Morgen schon mit einem Gemüsesaft beginnen. Für Fans von Gemüsesäften sowie für Kau-Faule eignet sich so eine Kur ungemein. Außerdem hat der Saft unglaublich gesundheitsfördernde Eigenschaften, die den kompletten Körper unterstützen. Selleriesaft enthält Vitamin A, Vitamin C, Vitamin K, Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Elektrolyte, Wasser und sogar noch viele andere Mineralien und Vitamine. Leute, denen es schwerfällt, Rohkost zu verzehren, werden sich über den leicht verdaulichen Saft freuen – denn die Dezimierung der Ballaststoffe beim Entsaften kreiert ein sanfteres Verdauungserlebnis. Außerdem stellt der Saft eine tolle Alternative zum Wassertrinken dar, sobald man sich an seinen Geschmack gewöhnt hat, da er voller Elektrolyte und super erfrischend ist.

Der Selleriesaft Fact Check: Sind Säfte wirklich so gesund? 

Solange man gerne Gemüsesäfte trinkt, ist da natürlich nichts gefährliches dran. Generell gilt, dass Säfte – solange sie frisch gepresst bzw. nicht mit Zucker angereichert oder aus Konzentraten hergestellt sind – eine tolle Methode darstellen, seine täglichen Vitamine abzudecken. Aber für Fans der Flüssignahrung gibt es ja noch einige Alternativen, wie z.B. Smoothies. Einige Menschen präferieren Smoothies im Gegensatz zu Juices, da die Smoothies die ganzen Ballaststoffe der Früchte und des Gemüses noch enthalten und du nichts an den Mülleimer bzw. Komposthaufen abgeben musst. Beim Entsaften behält man die ganze Fruktose, verliert aber die Ballaststoffe. Das eignet sich hervorragend, um sich zu hydrieren und Kalorien zu sparen und vor allem Morgens einen kleinen Energiekick zu verspüren, aber den ganzen Tag über Gemüse- und Obstsäfte zu trinken ist eher ungesund und manchmal auch belastend und ätzend für die Zähne (das merkt man z.B. oft bei einer Safktur, bei der man sich nur von Säften ernähren darf). Ein bis zwei Gläser pro Tag reichen vollkommen aus, um den positiven Effekt des Selleriesaftes zu entfalten.

 

Am besten ist es natürlich, den morgendlichen Selleriesaft mit einer ausgewogenen, gesunden und basischen Ernährung zu kombinieren. Dafür eignen sich leckere Salate, Obstteller und Suppen. Besonders empfehlenswert sind grüne Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl, Feldsalat, Kale, etc. und wasserhaltige Früchte wie Grapefruit, Beeren und Melonen. Wer am Abend immer noch Lust auf Sellerie hat, kann gerne ein paar Stangen mit einem leckeren Kräuterquark snacken, eine tolle Suppe kochen oder sogar Sellerie mit crunchy Peanutbutter vermischen. Der Welt des grünen, gesunden Gemüse-Geheimtipps sind keine Grenzen gesetzt – und es muss auch nicht immer Selleriesaft sein.