Basischer Tag

20
Mai
2018

Warum ist basisches Essen wichtig? Ernährungswissenschaftler und Gurus preisen schon seit Jahrhunderten basisches Essen an, denn der pH-Wert im Körper bestimmt unsere Gesundheit. Da industriell verarbeitete Lebensmittel den pH-Wert durch ihren Säuregehalt aus der Bahn werfen, sollte jeder Mensch ab und zu rein basisch essen, um den Säure-Basenhaushalt des Körpers ins Gleichgewicht zu bringen. Das kling jetzt zwar wie eine Formel aus dem Chemieunterricht, ist aber relevant für eine gesunde Verdauung und strahlende Haut. Generell gilt, dass rohe und unverarbeitete Bio-Lebensmittel immer gesünder und basischer sind als zum Beispiel Kaffee, Schokolade und Alkohol.

Naturheilkundler wie Dr. Sebi und Arnold Ehret, die „Alkaline Eating“ vor allem in den USA popularisierten, verfolgten eine vegan-basische Ernährungsphilosophie, die viele Lebensmittel ausgrenzt und auf einer Theorie basiert, die Ehret als „schleimlose“ Diät bezeichnet hat. Anhänger dieser strikten Philosophie haben gesundheitliche Erfolge erlebt, die man in Büchern und im Internet nachlesen und recherchieren kann. Da wir allerdings gegen Absolutismus sind und uns für eine spaßige und gesunde Experimentation mit verschiedenen Ernährungsweisen einsetzen, findest du hier einen lockeren, aber dennoch 100% basischen Rezepte-Guide für einen basischen Tag zwischendurch.

Morgens: Quinoa Müsli 

Die meisten kennen Quinoa nur als Inka-Heilkorn, welches man in Hipster-Restaurant in der Salad Bowl mit viel Avocado bestellt. Allerdings ist Quinoa so vielseitig, dass es sich sogar als süße Frühstückszutat eignet. Quinoa enthält Protein, Omega-3 Fettsäuren, Calcium, Magnesium und B-Vitamine und ist somit die gesündeste Zerealie.  Einfach 100 g Bio-Quinoa mit 200 ml Mandelmilch oder Kokosmilch und einem EL Agavendicksaft aufkochen. Mit Erdbeeren, Weintrauben und Blaubeeren toppen et voila – eine perfekte Alternative zum typischen Oatmeal. Den Latte Macchiato ersetzt du mit einem basischen Heißgetränk, z.B. mit einen Kräutertee oder Chicorée-Kaffee.

Mittags: Kale Chickpea Salat

Kale dies, Kale das – alle reden nur noch von Kale. Dabei geht es hier nur um das gute alte Grünkohl. Aber Grünkohl steckt eben voller Antioxidantien, Vitamin K, Ballaststoffe, Omega-3 Fettsäuren und wirkt entzündungshemmend. Kichererbsen enthalten wichtige Proteine, Fette und Kohlenhydrate und sind laut vieler Studien gesund für den Stoffwechsel und für das Immunsystem. Für den Salat solltet ihr die trockenen Kichererbsen über Nacht einweichen lassen. Mittags dann einfach die Kichererbsen waschen und kurz mit Meersalz und Kurkuma in Öl anbraten und in eine Schüssel geben. Dann den Kohl kurz andünsten, und mit gelber Paprika, Gurken und Cherry Tomaten in der Salatschüssel anrichten. Als Dressing eignet sich der Saft einer Zitrone mit Olivenöl.

Abends: Wilder Reis mit Birnen und Walnüssen 

Wilder Reis ist einer der wenigen klassischen Getreidesorten, die in der basischen Ernährung erlaubt sind. Dieser Reissalat eignet sich perfekt als Hauptmahlzeit unter der Woche oder als Beilage zu festlichen Anlässen. Während der Reis köchelt, solltest du zwei mittelgroße Birnen in Scheiben schneiden und kurz mit Zimt andünsten. Die Walnüsse anbraten, sodass sie goldbraun werden. Wenn alle Zutaten fertig sind, vermischst du sie in einer großen Schale und würzt mit Cayenne und Meersalz. Als Dressing eignet sich eine Kombination aus Essig, Olivenöl und frisch gepresstem Orangensaft – exotisch und lecker.

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