Auf die Plätze, fertig… vegan!

14
Okt
2018

Du willst vegan werden aber traust dich nicht? Es ist gar nicht so schwer! Wobei Veganismus vor nicht allzu langer Zeit etwas für Hippie-Überbleibsel aus der Free Love Ära und mehlwerfende, Fashion-Show-sabotierende Peta-Freaks war, ist er mittlerweile gottseidank ein normalisierter Life Style; sogar die meisten Influencer und Pop Stars sind auf den veganen Trend umgestiegen. In Österreich und Deutschland gibt es viele vegetarische und vegane Fleischalternativen, aber auch milchfreie Produkte wachsen in ihrer Popularität und sind bei jedem Discount-Supermarkt, in jedem Café und auch beim Billigbäcker erhältlich. Selbst Beyonce prahlt mit ihrem veganen Lifestyle und erzählt offen, dass es auf vielen Ebenen umweltbewusster und ethisch vertretbarer ist, auf Tierprodukte zu verzichten. Und Recht hat sie. Es war wirklich noch nie einfacher, vegan zu leben – vor allem bei uns im schönen, futuristischen Europa. Heute erfahrt ihr, wie ihr euch auf eine vegane Ernährung umstellen könnt.

Die Anfangsphase

Die Umstellungsphase ist für Fleischliebhaber und Burger Fans oft schmerzhaft. Aber wenn ihr diesen Beitrag lest, habt ihr das schwierigste schon geschafft – man muss es nur wollen und sich gründlich informieren. Ihr solltet euch den Grund dessen, warum ihr vegan werden wollt, bewusst sein, um auch fest daran zu glauben können, wenn die Disziplin mal nachlässt. Die meisten Leute werden vegan aus Gesundheitsgründen (Fleisch ist zwar proteinreich, aber auch oft voller Antibiotika und eher schädlich für Leute, die zu Herzkrankheiten neigen.) Ihr müsst nicht direkt den Kühlschrank und die Vorratskammer abfackeln und von null anfangen. Sondern einfach erstmal bewusster leben, Zutatenlisten lesen und nach und nach sollte im Supermarkt zu mehr Obst, Gemüse und Ersatzprodukte greifen, regelmäßige vegetarische und vegane Tage einlegen und sich langsam an die Umstellung gewöhnen. Denn Eier, Milch & co. aus dem Sortiment zu nehmen ist oft sogar schwerer als einfach nur auf Fleisch zu verzichten, weswegen es auch für Vegetarier nicht unbedingt einfach ist

Eine Liebe zum Kochen entwickeln

Das wichtigste beim Veganismus ist tatsächlich der Draht zum Essen und dementsprechend auch zum Kochen. Eine bewusste Ernährung setzt voraus, dass man sich mit dem auseinandersetzt, das man konsumiert – auf allen Ebenen. Es gibt zig Kochbücher und YouTube Videos und Internetforen, in denen man Rezepte finden kann, die einem das Leben als Veganer vereinfachen. Für fast jedes omnivore Gericht gibt es einen veganen Ersatz, oft auch in soja- und glutenfreier Version. Es ist irre, wie kreativ Menschen sind. Aber es ist auch wichtig, Fehler zu akzeptieren und nicht auszurasten, wenn man mal „sündigt.“ Viele Veganer erlauben sich ab und zu Cheat-Tage, an denen sie essen, was sie wollen. Um langfristig (fast) vegan zu leben, sollte man sich darauf einstellen, dass man viel kochen wird und viel mehr Rohkost einkaufen wird. Die ganzen Ballaststoffe werden auch für eine transformierte, regelmäßigere Verdauung sorgen. Die meisten Menschen nehmen als Veganer auch automatisch ab. Aber wer den ganzen Tag Nüsse und vegane Backwaren frisst, wird auch ohne Fleisch schnell zunehmen!

Vitaminpräparate

Obwohl es zahlreiche vegane Proteinquellen gibt (z.B. Tofu und Hülsenfrüchte), sind pflanzliche Quellen für andere Vitamine und Mineralien, vor allem Vitamin B12, sehr umstritten. Vitamin B12 ist ein essenzielles Vitamin, das für das Nervensystem und die Blutzufuhr nötig ist und bei Mangel zu Kribbeln, Konzentrationsschwierigkeiten, gesenktem Denkvermögen und Erschöpfung führt. Man sagt das bestimmte Algen Vitamin B12 enthalten, aber leider gibt es nicht genügend Studien, die das belegen. Deshalb raten Ärzte Veganern, zu einem Vitamin B12 Präparat zu greifen. Auch Magnesium und Kalziumpräparate sind zu empfehlen.

Bei Get in Shape gibt es ein VITAMIN B KOMPLEX, ein MAGNESIUM Präparat und sogar ZINK für dich.

Na dann… ein Bagel mit veganem Frischkäse mit ein Mandelmilch Latte to go, bitte?

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