An Onion A Day Keeps The Doctor Away

11
Mrz
2018

Rohe Zwiebeln mag keiner, den ich kenne. Auf jeden Fall nicht offiziell—bei der Pizzeria, beim Griechen oder beim Dönermann um 5 Uhr morgens bestellen die meisten meiner Freunde ihre Gerichte „ohne Zwiebeln bitte.“ Liegt das etwa an dem schrecklichen Mundgeruch, den wir nachdem Verzehren roher Zwiebeln durch die Gegend schleppen? Einige meinen, er sei schlimmer als Thunfisch- und Knoblauchgeruch.

Und dann kommt noch das Schneiden dazu—je besser die Qualität der Zwiebel, desto mehr Tränen laufen unsere Wangen herunter, während wir sie schneiden. Beim gemeinsamen Kochen ist das Zwiebelschneiden ja schon eine Strafe, die wir nur den nervigen Tanten des Abends aufzwingen. Aber, ganz ehrlich: heimlich lieben wir sie natürlich alle. Besonders die rote Zwiebel. Sie ist nicht nur hübsch und aromatisch, würziger als ihre weiße Schwester, sondern auch extrem gesund. Nicht umsonst wird sie als Grundrezept vieler mediterraner Gerichte verwendet.

Warum sind sie gesund?

  • Der Grund warum wir beim Schneiden einer Zwiebel einen ganzen Nil heulen müssen, liegt an den hochkonzentrierten ätherischen Ölen, die in der Zwiebel stecken.Die Schwefelverbindungen, die auf unsere Tränendrüsen drücken, wirken antibakteriell – also tut die Zwiebel im Notfall auch auf einer Schnittwunde gut.
  • Für uns Diätmäuse – und wir sind ja alle welche, wenn wir schon auf dieser Seite sind—hat die rote Zwiebel auch noch einen tollen anderen Faktor: sie regt den Stoffwechsel an. Ja, das habt ihr richtig gelesen! Die Zwiebel schüttet Taurin aus, eine Aminosäure, die unseren Metabolismus ankurbelt.
  • Sie lagert nicht nur Antioxidantien, sondern auch Vitamin C, Vitamin B und Kalium in ihren vielen Schichten.

Mein Lieblingsrezept ist eine aufgepeppte Version des griechischen Salats: Feta, rote Zwiebeln, Gurken, Oliven, Tomaten, junger Blattspinat, Petersilie, Olivenöl und Basilikumessig – einfach nur lecker und gesund. Aber rote Zwiebeln eignen sich auch bestens für Sandwiches, als Dekoration für Pasta, als Suppenbeilage, in Saucen… die Möglichkeiten sind endlos. Und die Zwiebel verliert ihre Vitamine nicht beim Kochen – sie gibt sie nur ans Wasser ab. Also ab in die Gemüsebrühe mit ihr.

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